Zum Schuljahresbeginn keine Blumen für Lehrer?!

Natürlich nicht, würde man in Deutschland sicher sagen, schließlich tun sie ihre Arbeit wie jeder andere auch. In Russland ist das anders: Zum 1. September machen sich alle fein, die Schule ist geschmückt, und die Schüler/innen bringen den Lehr/innen Blumensträuße. Das ist auch an unserer Austauschschule in Sankt Petersburg so üblich.

Dieses Jahr ist jedoch anders. Ein Schüler des Sportleistungskurses, der schon vor einigen Jahren eine Behandlung hinter sich gebracht hat, ist nun erneut mit Krebs diagnostiziert worden. Als dies bekannt wurde, gab es spontan eine Welle der Solidarität, die nun zu der Aktion „Dima statt Blumen“ geführt hat. An vielen Schulen der Stadt werden keine Blumensträuße verschenkt, stattdessen wird das Geld für Dimas Behandlung gespendet. Wer russisch spricht, kann sich hier ein Bild machen: https://topspb.tv/programs/stories/480847/

Wann Dimas Behandlung beginnt, steht noch nicht fest, wohl aber das Krankenhaus: Er wird nach Deutschland kommen. Unsere russische Partnerschule hat uns gebeten, Dima in Frankfurt in Empfang zu nehmen und nach Würzburg zu bringen, wozu sich der Russischlehrer Stefan Zürn bereiterklärt hat. Um Geld hat die Schule nicht gebeten, aber Herr Zürn hofft, dass die Schulgemeinde doch einen kleinen Beitrag leisten kann. Wer in der nächsten Zeit im A-Bau einen Verkaufsstand sieht, kann mit dem Kauf einer russischen Spezialität etwas Gutes tun.

 

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