xLab – Fahrt der Biologen

Nach einer entspannten Anfahrt und Erkundung der Umgebung des Hotels B&B Göttingen, war der erste Abend, sowie alle anderen Abende auch, sehr entspannt. Durch die Vielfalt an Essensmöglichkeiten war für jeden Abend der Hunger gestillt. Die Stadt zeigte eine schöne Altstadt und eine Zeil ähnliche Atmosphäre. Das morgens gebotene Frühstück war übersichtlich und lecker.

Um 8 Uhr morgens beginnt der Aufbruch ins X-Lab. Am ersten Tag wurde uns ein kurzer Einblick über das Thema “Was flouresziert denn da?” gegeben. Eine Einweisung in die Instrumente des naturwissenschaftlichen Experimentierens wurde uns vor den Versuchen nahegelegt. Danach gingen wir in die Praxis über und bekamen die Möglichkeit das, was wir im Unterricht gelernt hatten, in die Tat umzusetzen.

An den folgenden Tagen gab es immer wieder spannende Experimente, bei denen wir beispielsweise die DNA-Produkte zum Leuchten brachten. Das mensaessen der universitätseigenen Mensa war sehr ausgewogen. Allem in allem hinterblieb ein guter Eindruck und wir bekamen einen sehr guten Einblick in das Laborwesen.

Am letzten Tag vor der Abreise wurde uns noch eine Führung im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung geboten.

 

Gentechnische und mikrobiologische Arbeitsweisen im Labor

Wir haben im S1-Labor (biologische Schutzstufe 1 – zur Gefährlichkeitseinstufung biologischer Arbeitsstoffe) bakterielle sowie eukaryotische Zellen untersucht. Dazu haben wir verschiedene Arbeitsweisen erlernt und angewendet, von denen wir folgend ein paar vorstellen werden.

Pipettieren:

Die Pipette ist ein Laborgerät zum Dosieren von Flüssigkeiten. Wir hatten vier verschiedene Größen zur Verfügung mit den Einstellungen von 0.5-10, 10-100, 50-200, 100-1000 Mikroliter. Je nach Versuch mussten wir verschiedene Pipetten benutzen. Es war wichtig immer den Aufsatz zu wechseln, damit sich keine Stoffe ungewollt mischen. Außerdem war es wichtig, dass wir sehr genau arbeiten und uns immer an die Mengenangaben halten.

Zentrifugation:

Eine Zentrifuge ist ein technisches Gerät, das unter Ausnutzung der Massenträgheit arbeitet. Dadurch wurden die Gemische nochmals vermischt und die Zellen haben sich am Boden des Reagenzglases abgesetzt. Die Zentrifuge haben wir sehr häufig benutzt.

Vortexmischer:

Ist ein Gerät im Labor, um verschiedene Lösungen im Reagenzglas gut zu vermischen. Dieser Vorgang passiert durch das vibrieren des Gerätes. Wir haben das Reagenzglas auf den Schüttelansatz, eine Gummimulde oben auf dem Gerät, gedrückt. Wir haben zum Beispiel die isolierte DNA mit H2O vermischt und dann „gevortext“.

Gelelektrophorese:

Die Geleltrophorese ist eine analytische Methode, um verschiedene Arten von Molekülen zu trennen. Wir haben es genutzt, um unsere isolierte und geschnittene DNA zu erkennen und so konnten wir sehen wie lange die einzelnen Abschnitte waren. Wir haben die benötigte Gelmatrix selbst gemischt. Nach dem Vorgang konnten wir die Banden am Computer erkennen.

Sterilbank:

Die Sterilbank ist ein steriler Ort mit Abzugshaube im Labor. Dort haben wir Zellen gezüchtet, damit keine Bakterien (oder andere Fremdkörper/-Stoffe) zu den Zellen gelangen. Es war notwendig Handschuhe zu tragen, damit alles steril bleibt.

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