„Spanienaustausch“

¡Guten Tag Deutschland und buenos días España!    

Am 29. April 2019 war es endlich so weit: die 15 Schüler/-innen aus dem 9. Jahrgang durften sich auf das Wiedersehen mit den Austauschschülern aus Spanien freuen! Erst 3 Wochen zuvor waren diese bereits für 8 Tage in Deutschland. Man kennt sich also schon etwas, und durch die eine oder andere WhatsApp-Nachricht freut man sich auf den Gegenbesuch.

Dennoch geht es am frühen Morgen mit großer Aufregung an den Flughafen, weil man ja nun auch den Rest der Gastfamilie kennenlernt. Nach 2 kurzen Flügen und einem endlos erscheinenden Zwischenaufenthalt in Madrid kommen wir abends endlich in der Region Galicien, A Coruña, in Nordspanien an. Am Flughafen werden wir mit „Küsschen links, Küsschen rechts“ und vielen Umarmungen herzlich empfangen. Nach einem zaghaften Kennenlernen und einigen ersten Verständnisschwierigkeiten (die Sprechgeschwindigkeit der Spanier ist mindestens doppelt so hoch wie die der Deutschen!) geht es am nächsten Tag gemeinsam in die Schule, wo wir erneut sehr herzlich mit Kaffee und Kuchen empfangen werden. Der erste Tag hat es kulturell gesehen in sich: Gemeinsam besuchen wir das naturwissenschaftliche Museum „Museo del Hombre“, besichtigen den Herkulesturm, einen römischen Leuchtturm und Wahrzeichen der Stadt sowie ein Haus, in dem der Künstler Picasso einst lebte. Erster Tag geschafft.

Am nächsten Morgen geht es mit der kompletten Gruppe an den Strand. Wer wie ich schon einmal in Nordspanien war, weiß, was uns erwartet: unglaublich schöne Küsten, naturbelassene Wege, Berge und Strand ganz nah beieinander. Bei gefühlten 13 Grad teilweise eine Herausforderung, aber was soll’s? Wir sind am Meer, es fühlt sich ein bisschen wie Urlaub an und wir verstehen uns gut!

Der Besuch eines Aquariums, das die Fischartenvielfalt der Region zeigt, steht am nächsten Tag auf dem Programm. Am frühen Abend waren wir dann noch in Kleingruppen in der Stadt unterwegs und haben die spanische Spezialität „Churros“, ein frittiertes Gebäck, das häufig mit Schokolade überzogen wird, getestet: „Muy rico“ – einfach lecker!

Am darauffolgenden Tag dann das Highlight: der Besuch in Santiago de Compostela, wo angeblich das Grab des Apostels Jakobus liegt und der Pilgerweg des Jakobswegs endet. Wer kann schon von sich behaupten, in Santiago de Compostela gewesen zu sein, ohne den Jakobsweg bezwungen zu haben?!? Die Kathedrale dort ist wirklich beeindruckend und auch das Wetter ist endlich so, wie man es in Spanien vermutet: die Sonne scheint!

Das Wochenende gestalten die Familien für ihre Gastschüler in Eigenregie. Einige von uns waren in einem Schwimmbad, einige nochmals am Strand, einige einfach nur shoppen oder auswärts essen in einem Restaurant. Generell hat Spanien kulinarisch einiges zu bieten: Ob Tapas, Fisch, Tortillas oder Paella – als Austauschschüler geht man nie hungrig ins Bett!

 

Der Schüleraustausch neigt sich dem Ende zu und neben etwas Sonne, Strand und Siesta haben wir extrem viel Gastfreundschaft erfahren, die spanische Kultur und Lebensfreude kennengelernt und einen Teil der köstlichen Küche schätzen und lieben gelernt.

 

Zusammengefasst:

  • trotz der noch nicht perfekten Sprachkennnisse hat man sich sehr gut verständigt
  • tolle Ausflüge und kulturelle Erfahrungen wurden mitgenommen
  • die Gruppe hat sich gut verstanden
  • einen Einblick in das spanische Familenleben haben wir kennenlernt
  • Freundschaften sind entstanden

Die Heimreise treten wir teils traurig, aber auch etwas erleichtert nach einer anstrengenden Woche an.
Für die Lehrer, als auch für die Schüler, war es eine tolle und ereignisreiche Zeit. „Adios, Amigos!“

Ein herzlicher Dank geht an Frau Westenburger und Herrn Derendorf, die uns nach Spanien begleitet haben.

Emma Lakebrink, 9Gd

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